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Andreas Winkelmann: Bleicher Tod

Sie dachten, der Tod wäre das Schlimmste. Sie haben sich getäuscht ...

Ein junges Mädchen, allein, gefangen in der Dunkelheit. Sie ahnt, dass ihr Leben bald vorbei sein wird - nur um festzustellen, dass es schlimmere Dinge gibt, als zu sterben ... 

Derweil erfährt Kriminalkommissarin Nele Karminter von einer erschreckenden Studie: Einer von fünfundzwanzig Menschen hat kein Gewissen, ist ein potenzieller Psychopath. Eine Erkenntnis, die sich für Nele bald in blutige Praxis verwandeln wird. Denn kurz darauf wird sie zu einem Tatort gerufen - und zu der grausam entstellten Leiche eines jungen, seltsam bleichen Mädchens ...

Bleicher Tod ist der zweite Fall von Kommissarin Nele Karminter und ihrem Team. Der Roman ist spannend von der ersten Seite an. Die anfänglich noch verschiedenen Handlungsstränge fügen sich nach und nach zusammen, wodurch sich mehrere Wendungen und Perspektivwechsel ergeben. Die hier vorkommenden Personen haben einen sehr authentischen Charakter, was mir auf der einen Seite besonders gefallen hat, auf der anderen Seite aber sehr beängstigend und erschreckend ist. Das Buch lässt sich so nicht wirklich als leichte Lektüre bezeichnen. Winkelmann versteht es, die Spannung so zu halten, dass man nicht mal erahnen kann, wer der Mörder ist. Das löst sich wirklich erst auf den letzten Seiten und ist überhaupt nicht vorhersehbar.

Ein durch und durch gelungener Kriminalroman.

Andreas Winkelmann: Bleicher Tod

ISBN: 9783442475896
Verlag: Goldmann
Preis: 10,00

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