MARABU-Buchtipp

Luke Allnut: Der Himmel gehört uns

Wenn du glaubst, alles verloren zu haben,bleibt immer noch die Liebe...„Der Himmel gehört uns“ beschreibt die berührende Geschichte von Anna und Rob, die sich kennenlernen, ineinander verlieben und irgendwann heiraten.  Mit der Geburt von Jack scheint das Familienglück der drei perfekt.Kurz vor Jacks 5. Geburtstag erhält der Junge eine erschütternde Diagnose: Hirntumor. Die Ärzte nehmen eine Operation vor und man glaubt, der Tumor sei verschwunden. Monate später aber der Schock, der Tumor ist wieder da und zwar aggressiver als der erste Tumor. Die Ärzte können für den Jungen nichts mehr tun, keine Operation wird den Tumor heilen, nur noch lebensverlängernde Maßnahmen werden dem Jungen helfen.Rob und Anna sind verzweifelt. Sie versucht stark zu bleiben und Jack eine gute Stütze zu sein, bevor er stirbt. Rob möchte noch nicht aufgeben und versucht alles, um noch eine andere Lösung als Jacks Tod zu finden und da kommt die Plattform „Hope´s Place“ ins Spiel, wo andere Menschen mit ähnlichen Schicksalen ihre Geschichten schildern und nach Hilfe suchen. Dort wird eine Klinik in Prag ins Spiel gebracht, die für solche Fälle spezialisiert sein soll.Rob möchte diese Chance nutzen, während Anna strikt dagegen ist, weil sie nicht glaubt, was die Menschen auf Hope's Place über die Heilung bezüglich dieser Methode sagen und diese Klinik ein Schwindel sei.Als Rob sich gegen Annas Willen mit Jack auf den Weg nach Prag macht, ahnt er nicht, in was für ein Desaster er mit dieser Entscheidung gerät ...Fazit: Dieses Buch hat mich komplett umgehauen, weil der Autor auf so berührende Art und Weise ein schwieriges Thema authentisch, ehrlich und sehr einfühlsam beschreibt. Gleichzeitig spielen hier gerade aufgrund der Thematik zwei Dinge eine wichtige Rolle: Liebe und Familie. Dieser Roman beschreibt eindrucksvoll, wie wichtig diese beiden Dinge in dieser schwierigen Situation sind. Wer dieses Buch liest sollte Taschentücher bereit halten.